31,6 Millionen Euro aus Europa für Forschung sind starke Investition in Österreichs Zukunft

Die SPÖ-Sprecherin für Forschung, Innovation und Technologieentwicklung, Nationalratsabgeordnete Petra Oberrauner, begrüßt das hervorragende Abschneiden Österreichs bei den „ERC Advanced Grants 2025“. Zwölf in Österreich tätige Spitzenforscher konnten sich in einem hochkompetitiven Verfahren gegen mehr als 3.300 Einreichungen durchsetzen und damit insgesamt 31,6 Millionen Euro an europäischen Forschungsgeldern für den Forschungsstandort Österreich einwerben.

„Dass es gelungen ist, 31,6 Millionen Euro aus Europa nach Österreich zu holen, ist ein großer Erfolg für unsere Wissenschaft und ein wichtiger Impuls für Innovation, technologische Entwicklung und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit. Diese Mittel stärken unsere Universitäten und Forschungseinrichtungen, schaffen hochqualifizierte Arbeitsplätze und eröffnen dem wissenschaftlichen Nachwuchs neue Perspektiven“,

betont Oberrauner.

Prestigeträchtig

Die ERC Advanced Grants sind eine der prestigeträchtigsten Forschungsförderungen Europas. Sie werden vom European Research Council vergeben und richten sich an bereits etablierte Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher, die besonders ambitionierte Forschungsprojekte durchführen wollen. Besonders hervorzuheben sei der Erfolg von Univ.-Prof. Dr. Jürgen A. Knoblich, der bereits zum dritten Mal einen ERC Advanced Grant erhält.

„Das ist Ausdruck wissenschaftlicher Exzellenz auf höchstem internationalen Niveau. Solche Erfolge machen Österreich weltweit sichtbar und zeigen, welches Potenzial in unserem Forschungsstandort steckt“,

so Oberrauner.

Zwölf Auszeichnungen

Besonders erfreulich sei zudem, dass Österreich bereits zum dritten Mal in Folge zwölf ERC Advanced Grants einwerben konnte und damit erneut seine starke Position in der europäischen Spitzenforschung unter Beweis stellt. Die heimischen Forschungseinrichtungen konnten auch in diesem Jahr eine überdurchschnittliche Erfolgsquote erzielen und sich im internationalen Wettbewerb hervorragend behaupten.

„Unsere Forscherinnen und Forscher zählen zur internationalen Spitze. Die eingeworbenen Fördermittel zeigen eindrucksvoll, welchen Mehrwert starke europäische Forschungsprogramme für Österreich schaffen. Wissenschaftliche Exzellenz ist eine zentrale Voraussetzung für Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und die Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit“,

so Oberrauner abschließend. 

Politische Laufbahn

Privat

Lebenslauf

 

Petra Oberrauner ist SPÖ-Abgeordnete im Nationalrat und Berreichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation.

Geb.: 27.01.1965, Villach (Kärnten)

Funktionen im Parlament

Politische Funktionen

  • Stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ seit 11.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenpräsidiums der SPÖ seit 10.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenvorstandes der SPÖ seit 23.10.2019
  • Mitglied des SPÖ-Landtagsklubs seit 2019
  • Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Kärnten seit 2016
  • Mitglied des Bezirksparteipräsidiums der SPÖ Villach seit 2015
  • Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Villach seit 2015
  • Stellvertretende Stadtparteivorsitzende der SPÖ Villach seit 2015
  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und u.a. Referentin für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015-5.11.2019
  • Mitglied des SPÖ-Gemeinderatsklubs seit 2015
  • Vize-Präsidentin des SWV Österreich seit 16.10.2021

Beruflicher Werdegang

  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und Referentin u.a. für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015–5.11.2019
  • Mitglied des Aufsichtsrates, Fachhochschule Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung 11.2.2017–28.10.2019
  • Beratung der Regierungen Kärntens, Friaul-Julisch Venetiens und Venetos zur grenzüberschreitenden Kooperation – z.B. Aufbau der Euregio „Senza Confini“ als Makro-Region
  • Geschäftsführerin und Gesellschafterin, ECC European Crossboarder Consulting GmbH 2001–2019
  • Ressortleitung „Internationale Beziehungen“ im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2006, Senza Confini – Italien-Österreich-Slowenien, Klagenfurt 2006 Organisations GmbH 1.4.1998–31.12.2000
  • Koordination von EURES-T-EURALP zur Förderung der freien Mobilität in der Grenzregion Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, im Auftrag der Europäischen Kommission 1996–2003
  • Angestellte bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte 1.8.1989–31.3.1998

Bildungsweg

  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Mag.a) 1983–1988
  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Dr.in phil.) 1991–1993
  • Laurea in Pedagogia an der Universität Bozen 200