A1 Funktürme dürfen nicht zum Spielball eines mexikanischen Milliardärs werden.

Die rund 15.000 Funkmasten sind Teil kritischer Infrastruktur. Sie sind wesentlicher und wichtiger Bestandteil von A1 und dürfen nicht aus staatlicher Hand gegeben werden. Deshalb lehnt die SPÖ den geplanten Verkauf bzw. eine Ausgliederung entschieden ab.

„Die Funktürme dürfen nicht zum Spielball für einen mexikanischen Milliardär werden und es liegt in der Verantwortung der österreichischen Bundesregierung, allen voran von Finanzminister Brunner als Eigentümervertreter der Telekom, das Verscherbeln des österreichischen Familiensilbers zu unterbinden.“

Scharf kritisiert werden von Matznetter und Oberrauner auch die fadenscheinigen Argumente für den Verkauf der kritischen Infrastruktur.

„Die kolportierten Pläne sind nichts anderes als eine Privatisierung auf Raten, die dem Unternehmen und somit letztlich dem Steuerzahler teuer zu stehen kommen werden.“

Bei diesem schlechten Deal werden Erinnerungen an ein weiteres mieses Geschäft für die Republik Österreich wach. Nämlich an die Staatshilfen für die AUA, die dem österreichischen Steuerzahler 300 Millionen Euro gekostet haben.
Die damalige Regierung unter Kanzler Kurz und Finanzminister Blümel lehnten eine staatliche Beteiligung – via Anteilen – ab. Das Ergebnis des fatalen AUA-Deals ist offenkundig:

„Während Österreich 300 Millionen Euro Steuergelder versenkt hat, sicherte sich die deutsche Regierung für die damalige Staatshilfe im Gegenzug Lufthansa-Anteile, die sie mittlerweile mit einem Gewinn von 760 Millionen verkauft hat.“

Eine derartige Misswirtschaft, die Staat und Steuerzahler schadet, würde sich im Falle eines Verkaufs der A1-Funktürme wiederholen.
Die SPÖ verlangt von der Finanzminister Brunner deshalb ein Bekenntnis dazu, dass die Funktürme in staatlichem Eigentum bleiben und der Staat Österreich – via ÖBAG – auch weiterhin mit mind. 28,42 Prozent am ehemaligen Staatsunternehmen A1 beteiligt bleibt.

Politische Laufbahn

Privat

Lebenslauf

 

Petra Oberrauner ist SPÖ-Abgeordnete im Nationalrat und Berreichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation.

Geb.: 27.01.1965, Villach (Kärnten)

Funktionen im Parlament

Politische Funktionen

  • Stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ seit 11.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenpräsidiums der SPÖ seit 10.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenvorstandes der SPÖ seit 23.10.2019
  • Mitglied des SPÖ-Landtagsklubs seit 2019
  • Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Kärnten seit 2016
  • Mitglied des Bezirksparteipräsidiums der SPÖ Villach seit 2015
  • Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Villach seit 2015
  • Stellvertretende Stadtparteivorsitzende der SPÖ Villach seit 2015
  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und u.a. Referentin für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015-5.11.2019
  • Mitglied des SPÖ-Gemeinderatsklubs seit 2015
  • Vize-Präsidentin des SWV Österreich seit 16.10.2021

Beruflicher Werdegang

  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und Referentin u.a. für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015–5.11.2019
  • Mitglied des Aufsichtsrates, Fachhochschule Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung 11.2.2017–28.10.2019
  • Beratung der Regierungen Kärntens, Friaul-Julisch Venetiens und Venetos zur grenzüberschreitenden Kooperation – z.B. Aufbau der Euregio „Senza Confini“ als Makro-Region
  • Geschäftsführerin und Gesellschafterin, ECC European Crossboarder Consulting GmbH 2001–2019
  • Ressortleitung „Internationale Beziehungen“ im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2006, Senza Confini – Italien-Österreich-Slowenien, Klagenfurt 2006 Organisations GmbH 1.4.1998–31.12.2000
  • Koordination von EURES-T-EURALP zur Förderung der freien Mobilität in der Grenzregion Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, im Auftrag der Europäischen Kommission 1996–2003
  • Angestellte bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte 1.8.1989–31.3.1998

Bildungsweg

  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Mag.a) 1983–1988
  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Dr.in phil.) 1991–1993
  • Laurea in Pedagogia an der Universität Bozen 200