Aktionen im SPÖ-Parlamentsklub: Mehr Geld für Kindergärten und „Diese Hände schlagen nicht“

In der vergangenen Woche haben wir im Nationalrat nicht nur das Budget 2022 verhandelt.
Mit verschiedenen Aktionen wurde auch auf drängende Probleme aufmerksam gemacht:

Kinderfreunde fordern mehr Geld für Kindergärten

Unsere Kinder in Österreich haben ein Recht auf die beste Bildung und Betreuung – und zwar von der ersten pädagogischen Einrichtung – dem Kindergarten an. 
Die Kinderfreunde fordern daher in einer aktuellen Kampagne: „Mehr Knödel für unsere Kindergärten“.
Dabei geht es ganz konkret um eine zusätzliche Milliarde für Kinderkrippen, Kleinkindergruppen Kindergärten und allen anderen Elementarbildungseinrichtungen.
Mit diesem Geld sollen unter anderem
  • ein besserer Betreuungsschlüssel
  • gratis Mittagessen
  • kostenfreier Kindergarten für alle Kinder
  • und eine bessere Bezahlung der MitarbeiterInnen
finanziert werden.
Mehr Informationen zur Kampagne der Kinderfreunde unter: https://mehrknoedel.at/
Die Petition kann hier unterschrieben werden: www.openpetition.de/mehrknoedel

SPÖ-Frauen: „Diese Hände schlagen nicht“ – Aktion gegen häusliche Gewalt

Weiters haben die SPÖ-Frauen anlässlich der jährlichen internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt“ die Aktion „Diese Hände schlagen nicht“ im SPÖ-Parlamentsklub durchgeführt.
Mit der Aktion wollen die SPÖ-Frauen auf die vielen Fälle häuslicher Gewalt aufmerksam machen, die in Österreich noch immer traurige Realität sind. Oft findet sie im verborgenen statt.
Zwischen 2010 und 2020 ist es zu 319 Morden und 458 Mordversuchen an Frauen gekommen. Bei mehr als 60 Prozent der Fälle bestand eine familiäre Beziehung zwischen Opfer und Täter. In 46 Prozent der Fälle lebten sie zusammen. Auch in diesem Jahr wurden bereits 26 Frauen von ihrem Partner oder Ex-Partner ermordet.
Die SPÖ-Frauen fordern die Bundesregierung in einer Petition dazu auf, strikter gegen häusliche Gewalt vorzugehen und mehr Hilfs- und Beratungsangebote zur Verfügung zu stellen. Die Petition kann unter folgendem Link unterstützt werden:  https://frauen.spoe.at/2021/04/29/spoe-petition-stoppt-femizide-endlich-ein-ende-der-gewalt-gegen-frauen/

Politische Laufbahn

Privat

Lebenslauf

 

Petra Oberrauner ist SPÖ-Abgeordnete im Nationalrat und Berreichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation.

Geb.: 27.01.1965, Villach (Kärnten)

Funktionen im Parlament

Politische Funktionen

  • Stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ seit 11.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenpräsidiums der SPÖ seit 10.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenvorstandes der SPÖ seit 23.10.2019
  • Mitglied des SPÖ-Landtagsklubs seit 2019
  • Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Kärnten seit 2016
  • Mitglied des Bezirksparteipräsidiums der SPÖ Villach seit 2015
  • Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Villach seit 2015
  • Stellvertretende Stadtparteivorsitzende der SPÖ Villach seit 2015
  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und u.a. Referentin für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015-5.11.2019
  • Mitglied des SPÖ-Gemeinderatsklubs seit 2015
  • Vize-Präsidentin des SWV Österreich seit 16.10.2021

Beruflicher Werdegang

  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und Referentin u.a. für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015–5.11.2019
  • Mitglied des Aufsichtsrates, Fachhochschule Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung 11.2.2017–28.10.2019
  • Beratung der Regierungen Kärntens, Friaul-Julisch Venetiens und Venetos zur grenzüberschreitenden Kooperation – z.B. Aufbau der Euregio „Senza Confini“ als Makro-Region
  • Geschäftsführerin und Gesellschafterin, ECC European Crossboarder Consulting GmbH 2001–2019
  • Ressortleitung „Internationale Beziehungen“ im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2006, Senza Confini – Italien-Österreich-Slowenien, Klagenfurt 2006 Organisations GmbH 1.4.1998–31.12.2000
  • Koordination von EURES-T-EURALP zur Förderung der freien Mobilität in der Grenzregion Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, im Auftrag der Europäischen Kommission 1996–2003
  • Angestellte bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte 1.8.1989–31.3.1998

Bildungsweg

  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Mag.a) 1983–1988
  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Dr.in phil.) 1991–1993
  • Laurea in Pedagogia an der Universität Bozen 200