Frauenpolitik darf kein Lippenbekenntnis bleiben

Ein gerechtes und modernes Österreich wird nur möglich sein, wenn die Anliegen von Frauen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden werden,

so Nationalrätin Mag.a Dr.in Petra Oberrauner, Landesvorsitzende der SPÖ Frauen Kärnten.

Frauenpolitik als fester Bestandteil

Es ist unerlässlich, den Zugang zu leistbarer Gesundheitsversorgung sicherzustellen, einen stärkeren Fokus auf geschlechterspezifische Medizin zu legen, die reproduktiven Rechte von Frauen umfassend zu schützen und der Lohndiskriminierung den Boden zu entziehen. Diese Schwerpunkte sind nicht verhandelbar, sondern müssen als Grundlage in jeder zukunftsgerichteten Regierungspolitik verankert sein.
Die derzeitige Situation bietet sich als Gelegenheit, grundlegende Weichen zu stellen. Frauenpolitik muss dabei als fester Bestandteil mitgedacht werden.

Unsere Erwartung ist klar: Die nächste Bundesregierung muss zeigen, dass sie die Bedürfnisse und Herausforderungen von Frauen im Alltag versteht und diese ernst nimmt. Eine fortschrittliche Politik, die langfristige Lösungen für alle Lebensbereiche bietet, ist unser Maßstab,

unterstreicht Petra Oberrauner.
Die SPÖ Frauen Kärnten werden weiterhin die Rahmenbedingungen für Frauen in Kärnten und ganz Österreich aktiv im Blick behalten. Mit dem klaren Ziel, dass Frauenpolitik in unserer politischen Arbeit stets einen zentralen Stellenwert hat. Die Zeit ist reif, den Fokus zu verschieben – hin zu einer Gesellschaft, in der die Anliegen der Frauen nicht länger zur Nebensache degradiert werden.

Politische Laufbahn

Privat

Lebenslauf

 

Petra Oberrauner ist SPÖ-Abgeordnete im Nationalrat und Berreichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation.

Geb.: 27.01.1965, Villach (Kärnten)

Funktionen im Parlament

Politische Funktionen

  • Stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ seit 11.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenpräsidiums der SPÖ seit 10.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenvorstandes der SPÖ seit 23.10.2019
  • Mitglied des SPÖ-Landtagsklubs seit 2019
  • Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Kärnten seit 2016
  • Mitglied des Bezirksparteipräsidiums der SPÖ Villach seit 2015
  • Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Villach seit 2015
  • Stellvertretende Stadtparteivorsitzende der SPÖ Villach seit 2015
  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und u.a. Referentin für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015-5.11.2019
  • Mitglied des SPÖ-Gemeinderatsklubs seit 2015
  • Vize-Präsidentin des SWV Österreich seit 16.10.2021

Beruflicher Werdegang

  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und Referentin u.a. für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015–5.11.2019
  • Mitglied des Aufsichtsrates, Fachhochschule Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung 11.2.2017–28.10.2019
  • Beratung der Regierungen Kärntens, Friaul-Julisch Venetiens und Venetos zur grenzüberschreitenden Kooperation – z.B. Aufbau der Euregio „Senza Confini“ als Makro-Region
  • Geschäftsführerin und Gesellschafterin, ECC European Crossboarder Consulting GmbH 2001–2019
  • Ressortleitung „Internationale Beziehungen“ im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2006, Senza Confini – Italien-Österreich-Slowenien, Klagenfurt 2006 Organisations GmbH 1.4.1998–31.12.2000
  • Koordination von EURES-T-EURALP zur Förderung der freien Mobilität in der Grenzregion Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, im Auftrag der Europäischen Kommission 1996–2003
  • Angestellte bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte 1.8.1989–31.3.1998

Bildungsweg

  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Mag.a) 1983–1988
  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Dr.in phil.) 1991–1993
  • Laurea in Pedagogia an der Universität Bozen 200