Internationaler Frauentag 2026: Gleichstellung bleibt gemeinsamer Auftrag

„Es ist traurig, dass wir im Jahr 2026 noch immer einen Internationalen Frauentag brauchen. Eigentlich sollte Gleichberechtigung längst selbstverständlich sein. Doch die Realität zeigt, dass Frauen weiterhin für gleiche Chancen, gleiche Bezahlung, Sicherheit und Respekt kämpfen müssen“,

erklärt die Frauenvorsitzende der SPÖ Frauen in Kärnten und Nationalratsabgeordnete Petra Oberrauner anlässlich des Internationalen Frauentages.
Frauen seien nach wie vor mit strukturellen Ungleichheiten konfrontiert. Ungerechte Löhne, Mehrfachbelastungen durch Beruf und Care Arbeit, fehlende Anerkennung von Sorgearbeit sowie Gewalt gegen Frauen machten deutlich, dass echte Gleichstellung noch nicht erreicht sei.
Aktuell stehen Maßnahmen zur Stärkung von Frauenrechten im Fokus politischer Verhandlungen. Dazu zählen Investitionen in den Gewaltschutz, die Absicherung von Beratungsstellen sowie Maßnahmen zur finanziellen Entlastung von Frauen. Gleichzeitig gehe es um langfristige strukturelle Verbesserungen wie mehr Frauen in Führungspositionen, faire Löhne, gerechte Pensionen und eine verlässliche Kinderbetreuung.

„Unsere Zukunftsprojekte haben ein klares Ziel: eine Gesellschaft, in der Frauen wirtschaftlich unabhängig leben können, Alleinerziehende stärker unterstützt werden und jede Frau sicher und selbstbestimmt leben kann. Gleichstellung darf kein Schlagwort bleiben, sie muss im Alltag spürbar sein“,

betont Oberrauner.
Der Internationale Frauentag sei deshalb nicht nur ein Symbol, sondern ein klarer Auftrag, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen.

„Echte Gleichberechtigung bedeutet, dass niemand mehr um grundlegende Rechte kämpfen muss. Dafür setzen wir uns weiterhin mit voller Kraft ein“,

so Oberrauner abschließend.

Politische Laufbahn

Privat

Lebenslauf

 

Petra Oberrauner ist SPÖ-Abgeordnete im Nationalrat und Berreichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation.

Geb.: 27.01.1965, Villach (Kärnten)

Funktionen im Parlament

Politische Funktionen

  • Stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ seit 11.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenpräsidiums der SPÖ seit 10.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenvorstandes der SPÖ seit 23.10.2019
  • Mitglied des SPÖ-Landtagsklubs seit 2019
  • Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Kärnten seit 2016
  • Mitglied des Bezirksparteipräsidiums der SPÖ Villach seit 2015
  • Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Villach seit 2015
  • Stellvertretende Stadtparteivorsitzende der SPÖ Villach seit 2015
  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und u.a. Referentin für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015-5.11.2019
  • Mitglied des SPÖ-Gemeinderatsklubs seit 2015
  • Vize-Präsidentin des SWV Österreich seit 16.10.2021

Beruflicher Werdegang

  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und Referentin u.a. für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015–5.11.2019
  • Mitglied des Aufsichtsrates, Fachhochschule Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung 11.2.2017–28.10.2019
  • Beratung der Regierungen Kärntens, Friaul-Julisch Venetiens und Venetos zur grenzüberschreitenden Kooperation – z.B. Aufbau der Euregio „Senza Confini“ als Makro-Region
  • Geschäftsführerin und Gesellschafterin, ECC European Crossboarder Consulting GmbH 2001–2019
  • Ressortleitung „Internationale Beziehungen“ im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2006, Senza Confini – Italien-Österreich-Slowenien, Klagenfurt 2006 Organisations GmbH 1.4.1998–31.12.2000
  • Koordination von EURES-T-EURALP zur Förderung der freien Mobilität in der Grenzregion Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, im Auftrag der Europäischen Kommission 1996–2003
  • Angestellte bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte 1.8.1989–31.3.1998

Bildungsweg

  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Mag.a) 1983–1988
  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Dr.in phil.) 1991–1993
  • Laurea in Pedagogia an der Universität Bozen 200