Investition in Elementarpädagogik – Schlüssel zur Gleichstellung und besseren Zukunft für Frauen
Mag.a Dr.in Petra Oberrauner, Vorsitzende der SPÖ Frauen Kärnten, betont die wichtige Rolle von Kinderbetreuungsangeboten, die Familien entlasten und speziell Frauen die Möglichkeit bieten, beruflich aktiv zu bleiben:
Frauen leisten nach wie vor einen Großteil der unbezahlten Betreuungs- und Pflegearbeit. Ein breites und bedarfsgerechtes Betreuungsangebot trägt dazu bei, dass Frauen sich nicht gezwungen fühlen, ihre beruflichen Chancen zugunsten familiärer Verpflichtungen aufzugeben.
LR Daniel Fellner, Bildungsreferent betont:
Das Land Kärnten und die Kärntner Gemeinden haben noch nie so viele Budgetmittel für die Elementarbildung aufgewendet wie im Jahr 2024. Indem wir hier zusätzliches Platzangebot und ein attraktives elementarpädagogisches Umfeld schaffen, unterstreichen wir auch unser nachhaltiges Bemühen, Chancengleichheit für alle zu erreichen – insbesondere für Frauen, die noch immer oft einen Großteil der ‚Carearbeit‘ leisten.
Investition in Elementarpädagogik
Eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung und Elementarpädagogik legen darüber hinaus den Grundstein für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Zukunft Kärntens. Studien zeigen, dass frühkindliche Bildung in Kindergärten und Kindertagesstätten eine herausragende Rolle für die spätere Entwicklung und Bildungschancen von Kindern spielt. Frühkindliche Bildung fördert soziale Kompetenzen, die kognitive Entwicklung und schafft stabile Grundlagen für ein erfolgreiches späteres Leben. Durch eine fundierte Förderung im frühen Alter eröffnen wir allen Kindern bessere Chancen auf soziale Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit.
Diese Investition in die Elementarpädagogik wirkt sich nicht nur auf die Lebenssituation von Familien aus, sondern stärkt Kärntens gesellschaftliche und wirtschaftliche Position insgesamt. Frauen, die im Erwerbsleben bleiben können, tragen zur wirtschaftlichen Stabilität bei und beugen zugleich finanzieller Abhängigkeit im Alter vor. Durch ein vielfältiges Betreuungsangebot wird zudem ein wesentlicher Beitrag zur Reduzierung von Frauen- und Altersarmut geleistet.
Politische Laufbahn
Privat
Lebenslauf
Petra Oberrauner ist SPÖ-Abgeordnete im Nationalrat und Berreichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation.
Mitglied des Kuratoriums der Margaretha Lupac Stiftung für Parlamentarismus und Demokratie (seit 21.05.2021)
Politische Funktionen
Stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ seit 11.11.2023
Mitglied des Bundesfrauenpräsidiums der SPÖ seit 10.11.2023
Mitglied des Bundesfrauenvorstandes der SPÖ seit 23.10.2019
Mitglied des SPÖ-Landtagsklubs seit 2019
Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Kärnten seit 2016
Mitglied des Bezirksparteipräsidiums der SPÖ Villach seit 2015
Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Villach seit 2015
Stellvertretende Stadtparteivorsitzende der SPÖ Villach seit 2015
1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und u.a. Referentin für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015-5.11.2019
Mitglied des SPÖ-Gemeinderatsklubs seit 2015
Vize-Präsidentin des SWV Österreich seit 16.10.2021
Beruflicher Werdegang
1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und Referentin u.a. für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015–5.11.2019
Mitglied des Aufsichtsrates, Fachhochschule Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung 11.2.2017–28.10.2019
Beratung der Regierungen Kärntens, Friaul-Julisch Venetiens und Venetos zur grenzüberschreitenden Kooperation – z.B. Aufbau der Euregio „Senza Confini“ als Makro-Region
Geschäftsführerin und Gesellschafterin, ECC European Crossboarder Consulting GmbH 2001–2019
Ressortleitung „Internationale Beziehungen“ im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2006, Senza Confini – Italien-Österreich-Slowenien, Klagenfurt 2006 Organisations GmbH 1.4.1998–31.12.2000
Koordination von EURES-T-EURALP zur Förderung der freien Mobilität in der Grenzregion Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, im Auftrag der Europäischen Kommission 1996–2003
Angestellte bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte 1.8.1989–31.3.1998
Bildungsweg
Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Mag.a) 1983–1988
Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Dr.in phil.) 1991–1993