Oberrauner: Brauchen digitale Strategie für mehr Innovation und Unabhängigkeit!

In der Debatte zum Digitalisierungsbudget forderte SPÖ-Digitalisierungssprecherin Petra Oberrauner vom zuständigen Staatssekretär Florian Tursky eine umfassende Strategie für mehr digitale Unabhängigkeit:

„Die Digitalisierung von Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft schreitet immer weiter voran und damit auch die Abhängigkeit von wenigen – zumeist US-amerikanischen – IT-Konzernen. In Österreich fehlt uns leider bis heute eine Strategie, wie wir diese Abhängigkeiten vermindern“,

so Oberrauner.
Ein wichtiges Instrument, um die digitale Souveränität Österreichs zu stärken, sieht Oberrauner in der Entwicklung und Verwendung von Open-Source-Lösungen. Die SPÖ-Abgeordnete verweist auf eine Studie der Europäischen Kommission, wonach Open-Source-Lösungen nicht nur bei der Verminderung von Abhängigkeiten eine wichtige Rolle spielen, sondern auch die Gesamtbetriebskosten der Verwaltung signifikant senken und die eigene Innovationskraft bei der Softwareentwicklung steigern.

„Trotz des gewaltigen Potentials von Open Source wird die Entwicklung und Verwendung von der Regierung bislang kaum gefördert. Hier muss dringend ein Umdenken stattfinden!“,

fordert Oberrauner.
Kritik äußerte Oberrauner zudem am neuen Budget für den Breitbandausbau.

„Bereits das Budget 2022 war viel zu gering angesetzt. Jetzt wurde es gerade einmal um 2 Millionen Euro aufgestockt. Damit liegt die Erhöhung weit unter der Inflation und wird nicht reichen, um den Gemeinden auch im ländlichen Raum bei einem schnellen Ausbau des Breitbandnetzes zu helfen“,

kritisiert die SPÖ-Sprecherin für Digitalisierung abschließend.

Politische Laufbahn

Privat

Lebenslauf

 

Petra Oberrauner ist SPÖ-Abgeordnete im Nationalrat und Berreichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation.

Geb.: 27.01.1965, Villach (Kärnten)

Funktionen im Parlament

Politische Funktionen

  • Stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ seit 11.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenpräsidiums der SPÖ seit 10.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenvorstandes der SPÖ seit 23.10.2019
  • Mitglied des SPÖ-Landtagsklubs seit 2019
  • Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Kärnten seit 2016
  • Mitglied des Bezirksparteipräsidiums der SPÖ Villach seit 2015
  • Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Villach seit 2015
  • Stellvertretende Stadtparteivorsitzende der SPÖ Villach seit 2015
  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und u.a. Referentin für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015-5.11.2019
  • Mitglied des SPÖ-Gemeinderatsklubs seit 2015
  • Vize-Präsidentin des SWV Österreich seit 16.10.2021

Beruflicher Werdegang

  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und Referentin u.a. für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015–5.11.2019
  • Mitglied des Aufsichtsrates, Fachhochschule Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung 11.2.2017–28.10.2019
  • Beratung der Regierungen Kärntens, Friaul-Julisch Venetiens und Venetos zur grenzüberschreitenden Kooperation – z.B. Aufbau der Euregio „Senza Confini“ als Makro-Region
  • Geschäftsführerin und Gesellschafterin, ECC European Crossboarder Consulting GmbH 2001–2019
  • Ressortleitung „Internationale Beziehungen“ im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2006, Senza Confini – Italien-Österreich-Slowenien, Klagenfurt 2006 Organisations GmbH 1.4.1998–31.12.2000
  • Koordination von EURES-T-EURALP zur Förderung der freien Mobilität in der Grenzregion Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, im Auftrag der Europäischen Kommission 1996–2003
  • Angestellte bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte 1.8.1989–31.3.1998

Bildungsweg

  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Mag.a) 1983–1988
  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Dr.in phil.) 1991–1993
  • Laurea in Pedagogia an der Universität Bozen 200