Oberrauner: Bundesregierung muss unsoziale Politik beenden!

Türkis-Grün will nicht, dass sich Arbeit lohnt, sondern dass Vermögende belohnt werden.

„In Österreich leiden Millionen Menschen unter den wachsenden Lebensmittelpreisen, hohen Energiekosten und steigenden Mieten. Doch anstatt die Inflation wirksam zu bekämpfen, wie das viele andere Länder in Europa erfolgreich machen, sperrt sich die Regierung weiterhin gegen einen Gaspreisdeckel und unternimmt nichts, um die im April drohenden Mieterhöhungen von über 8% zu verhindern!“,

kritisiert Nationalrätin Petra Oberrauner die Krisenpolitik der Bundesregierung. 
Die Regierung habe, so Oberrauner, keinen Plan und ihr fehle auch der Willen, um die zunehmende Armut und Ungleichheit in Österreich zu bekämpfen. Oberrauner:

„Wer Arbeitslosengeld und Notstandshilfe in Zeiten der höchsten Inflation seit 70 Jahren nicht erhöht, verursacht, dass Menschen, die ihre Arbeit verlieren, noch schneller in die Armut abgleiten. Wem, wie der ÖVP, gegen steigende Mieten nur der Kauf von Eigentumswohnungen einfällt, der hat das Gespür für die sozialen Realitäten verloren. Wer einerseits mit der Abschaffung der Aktiensteuer „Zuckerln“ für Großaktionäre plant und gleichzeitig nichts unternimmt, um das ungerechte Pensionssystem anzupassen, bei dem diejenigen, die später im Jahr geboren wurden, um mehrere 10.000€ erarbeiteter Pensionsgelder gebracht werden, der will nicht, dass sich Arbeit lohnt, sondern nur, dass Vermögende belohnt werden.“

„Wer will, dass sich Arbeit lohnt, der hört auf, Arbeitsuchende, Teilzeitarbeitende und Geringverdiener gegeneinander aufzuhetzen und bekämpft stattdessen wirksam die Inflation, bremst die Mietpreise, schafft die Bedingungen für bessere Löhne, sorgt für Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote und fördert ausreichend qualitativ hochwertige Kinderbetreuungseinrichtungen!“,

fordert Oberrauner. Die SPÖ bringe hierzu regelmäßig Vorschläge im Nationalrat ein, so die Abgeordnete. Oberrauner abschließend:

„Die Regierung ist eingeladen, endlich ins Tun zu kommen und unsere Vorschläge umzusetzen.“   

Politische Laufbahn

Privat

Lebenslauf

 

Petra Oberrauner ist SPÖ-Abgeordnete im Nationalrat und Berreichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation.

Geb.: 27.01.1965, Villach (Kärnten)

Funktionen im Parlament

Politische Funktionen

  • Stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ seit 11.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenpräsidiums der SPÖ seit 10.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenvorstandes der SPÖ seit 23.10.2019
  • Mitglied des SPÖ-Landtagsklubs seit 2019
  • Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Kärnten seit 2016
  • Mitglied des Bezirksparteipräsidiums der SPÖ Villach seit 2015
  • Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Villach seit 2015
  • Stellvertretende Stadtparteivorsitzende der SPÖ Villach seit 2015
  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und u.a. Referentin für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015-5.11.2019
  • Mitglied des SPÖ-Gemeinderatsklubs seit 2015
  • Vize-Präsidentin des SWV Österreich seit 16.10.2021

Beruflicher Werdegang

  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und Referentin u.a. für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015–5.11.2019
  • Mitglied des Aufsichtsrates, Fachhochschule Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung 11.2.2017–28.10.2019
  • Beratung der Regierungen Kärntens, Friaul-Julisch Venetiens und Venetos zur grenzüberschreitenden Kooperation – z.B. Aufbau der Euregio „Senza Confini“ als Makro-Region
  • Geschäftsführerin und Gesellschafterin, ECC European Crossboarder Consulting GmbH 2001–2019
  • Ressortleitung „Internationale Beziehungen“ im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2006, Senza Confini – Italien-Österreich-Slowenien, Klagenfurt 2006 Organisations GmbH 1.4.1998–31.12.2000
  • Koordination von EURES-T-EURALP zur Förderung der freien Mobilität in der Grenzregion Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, im Auftrag der Europäischen Kommission 1996–2003
  • Angestellte bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte 1.8.1989–31.3.1998

Bildungsweg

  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Mag.a) 1983–1988
  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Dr.in phil.) 1991–1993
  • Laurea in Pedagogia an der Universität Bozen 200