Oberrauner/Harrer: „Mit klaren Maßnahmen gegen digitale Radikalisierung – für mehr Sicherheit und Zusammenhalt“

Die Kärntner SPÖ-Nationalratsabgeordnete Petra Oberrauner und der Digitalisierungssprecher der SPÖ, Peter Manfred Harrer, begrüßen die gestern im Ministerrat beschlossenen Schritte zur Bekämpfung von Online-Radikalisierung als wichtigen Beitrag zur Stärkung der demokratischen Gesellschaft.

„Gerade nach den Ereignissen rund um den Anschlag in Villach ist das Bewusstsein gewachsen, wie entscheidend die Auseinandersetzung mit Radikalisierung im digitalen Raum ist. Es freut uns, dass nun konkrete Maßnahmen folgen, um gezielt vorzubeugen und unsere offene Gesellschaft zu schützen.“

„Als Villacherin weiß ich, wie tief das Attentat vom 15. Februar meine Heimatstadt und das ganze Land erschüttert hat. Es hat uns brutal vor Augen geführt, wie gefährlich die unkontrollierte Verbreitung extremistischer Inhalte im Netz ist. Die Radikalisierung über soziale Medien ist eine reale Bedrohung für unsere Sicherheit“

, so Oberrauner.
Umso wichtiger sei es, dass der Staat nun handele – mit klarer Regulierung digitaler Plattformen, der Stärkung der Sicherheitsbehörden und gezielter Präventionsarbeit.
Harrer betont:

„Illegale Inhalte, wie Hassreden, Terrorpropaganda und gefälschte Produkte machen das Internet zu einem gefährlichen Terrain, speziell für die Jugend. Daher braucht es klare Regeln und Vorgaben, was mit diesem Beschluss klar gelungen ist.“  

 
Die geplanten Schritte umfassen unter anderem eine verbesserte Zusammenarbeit mit Plattformen, gezielte Aufklärungsarbeit, den Ausbau von Präventionsprogrammen sowie Maßnahmen zur digitalen Bildung und Resilienz junger Menschen.

„Wir müssen den digitalen Nährboden für Hass und Gewalt konsequent entziehen – durch Aufklärung, Bildung und entschlossene Maßnahmen gegen extremistische Inhalte. Der heutige Beschluss ist ein wichtiger Schritt, um das Leben der Menschen in Österreich und unsere offene, demokratische Gesellschaft auch online zu schützen“

, so Oberrauner und Harrer abschließend.

Politische Laufbahn

Privat

Lebenslauf

 

Petra Oberrauner ist SPÖ-Abgeordnete im Nationalrat und Berreichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation.

Geb.: 27.01.1965, Villach (Kärnten)

Funktionen im Parlament

Politische Funktionen

  • Stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ seit 11.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenpräsidiums der SPÖ seit 10.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenvorstandes der SPÖ seit 23.10.2019
  • Mitglied des SPÖ-Landtagsklubs seit 2019
  • Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Kärnten seit 2016
  • Mitglied des Bezirksparteipräsidiums der SPÖ Villach seit 2015
  • Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Villach seit 2015
  • Stellvertretende Stadtparteivorsitzende der SPÖ Villach seit 2015
  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und u.a. Referentin für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015-5.11.2019
  • Mitglied des SPÖ-Gemeinderatsklubs seit 2015
  • Vize-Präsidentin des SWV Österreich seit 16.10.2021

Beruflicher Werdegang

  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und Referentin u.a. für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015–5.11.2019
  • Mitglied des Aufsichtsrates, Fachhochschule Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung 11.2.2017–28.10.2019
  • Beratung der Regierungen Kärntens, Friaul-Julisch Venetiens und Venetos zur grenzüberschreitenden Kooperation – z.B. Aufbau der Euregio „Senza Confini“ als Makro-Region
  • Geschäftsführerin und Gesellschafterin, ECC European Crossboarder Consulting GmbH 2001–2019
  • Ressortleitung „Internationale Beziehungen“ im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2006, Senza Confini – Italien-Österreich-Slowenien, Klagenfurt 2006 Organisations GmbH 1.4.1998–31.12.2000
  • Koordination von EURES-T-EURALP zur Förderung der freien Mobilität in der Grenzregion Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, im Auftrag der Europäischen Kommission 1996–2003
  • Angestellte bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte 1.8.1989–31.3.1998

Bildungsweg

  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Mag.a) 1983–1988
  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Dr.in phil.) 1991–1993
  • Laurea in Pedagogia an der Universität Bozen 200