Oberrauner: SPÖ setzt Senkung der Energiekosten und Recht auf Ratenzahlung bei Stromrechnung durch

Die SPÖ fordert seit Monaten von der Regierung konkrete Maßnahmen gegen die explodierenden Energiepreise. Mit der gestern beschlossenen Aussetzung der Ökostrompauschale für 2022 kann sie einen ersten Erfolg verbuchen, weiß die Kärntner Abgeordnete Dr.in Petra Oberrauner zu berichten:

“Unser Energiesprecher Alois Schroll hat sich in zähen Gesprächen mit der Regierung durchgesetzt. Die Aussetzung der Ökostrompauschale ergibt eine Gesamtersparnis von 350 Mio. Euro. Da der Erneuerbaren-Förderbeitrag ebenfalls entfällt, bedeutet das eine Entlastung von über 100 Euro pro Haushalt!“

Eine weitere soziale Verbesserung, die von der Sozialdemokratie durchgesetzt werden konnte, ist das Recht auf Ratenzahlung bei Stromrechnungen von bis zu 18 Monaten. Damit wird das Recht auf Stromversorgung auch bei Zahlungsrückständen abgesichert, so die Abgeordnete.  

„Angesichts der massiven Teuerung bei den Energiepreisen sind das wichtige Entlastungen – vor allem für die 1,2 Mio. Menschen in Haushalten mit niedrigen Einkommen“

, unterstreicht Oberrauner.
Die Abgeordnete betont jedoch, dass angesichts prognostizierter Energiekostensteigerungen von bis zu 600 Euro pro Haushalt in diesem Jahr zusätzliche Maßnahmen dringend notwendig sind.

„Wir werden gegenüber der Regierung weiterhin darauf drängen, die Mehrwertsteuer auf Strom und Gas – befristet auf ein Jahr – zu halbieren. Niedrige Haushaltseinkommen wollen wir zudem durch einen einmaligen Winterszuschuss in Höhe von 300 Euro unterstützen“

, so Oberrauner.
Auch die KMU und EPU dürfen nicht vergessen werden, ergänzt die Abgeordnete, die in diesem Zusammenhang auch auf Forderungen der Wirtschaftskammer verweist.

„Viele kleine Unternehmen arbeiten wegen der coronabedingten Umsatzeinbrüche bereits am absoluten finanziellen Limit. Die wissen nicht, wie sie auch noch die Energiekostenexplosion verkraften sollen. Die Regierung muss endlich aus ihrer Lethargie erwachen und für eine wirksame Entlastung von Haushalten und Betrieben sorgen!“

, so Oberrauner abschließend. 

Politische Laufbahn

Privat

Lebenslauf

 

Petra Oberrauner ist SPÖ-Abgeordnete im Nationalrat und Berreichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation.

Geb.: 27.01.1965, Villach (Kärnten)

Funktionen im Parlament

Politische Funktionen

  • Stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ seit 11.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenpräsidiums der SPÖ seit 10.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenvorstandes der SPÖ seit 23.10.2019
  • Mitglied des SPÖ-Landtagsklubs seit 2019
  • Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Kärnten seit 2016
  • Mitglied des Bezirksparteipräsidiums der SPÖ Villach seit 2015
  • Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Villach seit 2015
  • Stellvertretende Stadtparteivorsitzende der SPÖ Villach seit 2015
  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und u.a. Referentin für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015-5.11.2019
  • Mitglied des SPÖ-Gemeinderatsklubs seit 2015
  • Vize-Präsidentin des SWV Österreich seit 16.10.2021

Beruflicher Werdegang

  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und Referentin u.a. für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015–5.11.2019
  • Mitglied des Aufsichtsrates, Fachhochschule Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung 11.2.2017–28.10.2019
  • Beratung der Regierungen Kärntens, Friaul-Julisch Venetiens und Venetos zur grenzüberschreitenden Kooperation – z.B. Aufbau der Euregio „Senza Confini“ als Makro-Region
  • Geschäftsführerin und Gesellschafterin, ECC European Crossboarder Consulting GmbH 2001–2019
  • Ressortleitung „Internationale Beziehungen“ im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2006, Senza Confini – Italien-Österreich-Slowenien, Klagenfurt 2006 Organisations GmbH 1.4.1998–31.12.2000
  • Koordination von EURES-T-EURALP zur Förderung der freien Mobilität in der Grenzregion Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, im Auftrag der Europäischen Kommission 1996–2003
  • Angestellte bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte 1.8.1989–31.3.1998

Bildungsweg

  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Mag.a) 1983–1988
  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Dr.in phil.) 1991–1993
  • Laurea in Pedagogia an der Universität Bozen 200