Oberrauner: „Vielfalt und Chancengerechtigkeit machen Forschung stärker“
Nationalratsabgeordnete Petra Oberrauner (Foto: Parlamentsdirektion Thomas Topf)
Zum Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft am 11. Februar betont SPÖ-Forschungssprecherin Petra Oberrauner:
„Chancengleichheit ist kein Randthema, sondern Voraussetzung für gute Forschung. Österreich hat Fortschritte gemacht – aber wir sind noch nicht am Ziel.“
Gerade in MINT-Bereichen und in der betrieblichen Forschung sind Frauen weiterhin stark unterrepräsentiert. Insgesamt liegt ihr Anteil in Forschung und Entwicklung bei 25,4 Prozent, in Unternehmen sogar nur bei 16,1 Prozent.
„Das passt nicht in unsere Zeit und bremst Innovation“,
so Oberrauner.
„Alte Rollenbilder, fehlende Vorbilder und die schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Familie halten viele Frauen noch immer zurück. Wenn Frauen fehlen, fehlen wichtige Perspektiven. Vielfalt macht Forschung stärker“,
betont die Abgeordnete
Darum brauche es Projekte, die Strukturen verändern und Frauen für Naturwissenschaft und Technik begeistern. Oberrauner verweist auf staatliche Initiativen wie die LEA-Workshops, die Mädchen früh mit Technik in Kontakt bringen, sowie auf Diversitec, das Unternehmen dabei unterstützt, vielfältiger und innovativer zu werden. Auch klare Regeln zeigen Wirkung: Der Österreichische Wissenschaftsfonds verlangt bei kooperativen Forschungsprojekten eine Mindestbeteiligung von 30 Prozent des unterrepräsentierten Geschlechts.
„Das setzt ein starkes Zeichen für Fairness und Vielfalt“,
so Oberrauner. Zivilgesellschaftliche Initiativen leisteten ebenfalls Großartiges:
„Programme wie ‚Girls in Data Science‘ des Vereins ‚Women in Data Science Villach‘ zeigen, wie kreativ junge Mädchen für Zukunftstechnologien begeistert werden können“,
betont Oberrauner.
Politische Laufbahn
Privat
Lebenslauf
Petra Oberrauner ist SPÖ-Abgeordnete im Nationalrat und Berreichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation.
Mitglied des Kuratoriums der Margaretha Lupac Stiftung für Parlamentarismus und Demokratie (seit 21.05.2021)
Politische Funktionen
Stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ seit 11.11.2023
Mitglied des Bundesfrauenpräsidiums der SPÖ seit 10.11.2023
Mitglied des Bundesfrauenvorstandes der SPÖ seit 23.10.2019
Mitglied des SPÖ-Landtagsklubs seit 2019
Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Kärnten seit 2016
Mitglied des Bezirksparteipräsidiums der SPÖ Villach seit 2015
Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Villach seit 2015
Stellvertretende Stadtparteivorsitzende der SPÖ Villach seit 2015
1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und u.a. Referentin für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015-5.11.2019
Mitglied des SPÖ-Gemeinderatsklubs seit 2015
Vize-Präsidentin des SWV Österreich seit 16.10.2021
Beruflicher Werdegang
1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und Referentin u.a. für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015–5.11.2019
Mitglied des Aufsichtsrates, Fachhochschule Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung 11.2.2017–28.10.2019
Beratung der Regierungen Kärntens, Friaul-Julisch Venetiens und Venetos zur grenzüberschreitenden Kooperation – z.B. Aufbau der Euregio „Senza Confini“ als Makro-Region
Geschäftsführerin und Gesellschafterin, ECC European Crossboarder Consulting GmbH 2001–2019
Ressortleitung „Internationale Beziehungen“ im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2006, Senza Confini – Italien-Österreich-Slowenien, Klagenfurt 2006 Organisations GmbH 1.4.1998–31.12.2000
Koordination von EURES-T-EURALP zur Förderung der freien Mobilität in der Grenzregion Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, im Auftrag der Europäischen Kommission 1996–2003
Angestellte bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte 1.8.1989–31.3.1998
Bildungsweg
Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Mag.a) 1983–1988
Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Dr.in phil.) 1991–1993