SPÖ Frauen Kärnten: Equal Pay Day 2022 – jetzt oder nie!

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist ein Menschenrecht

„Energie, Treibstoff, Wohnen, Alltag – das Leben wird teuerer, für Frauen ganz besonders. Daher ist mein Vorschlag zum diesjährigen Equal Pay Day: statt einmal mehr gerechte Bezahlung für Frauen einzufordern, warum nicht die Ungerechtigkeit einfach weitergeben? Egal ob beim Einkaufen oder bei der Miete, Frauen sollten in Zukunft entsprechend ihrer Entlohnung ihre Kosten bezahlen. Das bedeutet aktuell: Für jeden Euro an Kosten zahlen Frauen nur mehr 83 Cent. Das entspricht der ungleichen Entlohnung, die Frauen derzeit in Österreich erleben. Wäre doch nur gerecht, oder?“,

fragt SPÖ Kärnten Frauenvorsitzender NR.in Petra Oberrauner
Noch immer klafft eine riesige Lohnlücke in Österreich. Der Lohnunterschied in unserem Land beträgt rund 17 Prozent. Morgen, am 30. Oktober, ist bundesweit als auch in Kärnten der Equal Pay Day – jener Tag an dem Männer statistisch gesehen am Jahresende so viel verdient haben, wie die Frauen mit zwei gratis Monaten, nämlich November und Dezember. 63 Tage im Jahr arbeiten Frauen also im Vergleich zu Männern in Österreich ohne Bezahlung. 

„Diese Ungerechtigkeit ist kein in Stein gemeißeltes Naturgesetz, sondern schlicht eine Ungleichbehandlung nach dem Menschenrecht. Andere Länder zeigen ganz klar wie es geht! In Österreich lassen innovative Schritte auf sich warten – deshalb fordern wir SPÖ Frauen Kärnten gemeinsam mit den Bundesfrauen seit langem ein Lohntransparenzgesetz, das den Vergleich ermöglicht und Strafen bei ungleicher Bezahlung für gleichwertige Arbeit sicherstellen kann“,

so Oberrauner.
Ein Lohntransparenzgesetz sei in Österreich längst überfällig, so Oberrauner. Darüber hinaus braucht es eine Väterkarenz, die diesen Namen verdient und die entsprechenden Strukturen um Familie und Beruf zu vereinbaren.

„In Kärnten werden 100 Prozent des durchschnittlichen Elternbeitrages für den Besuch einer Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtung durch das Land refundiert – kein Kind muss aus Kostengründen zu Hause bleiben. Moderne Familienpolitik ist ein wesentlicher Schlüssel für faire Entlohnung. Unsere Arbeitswelt befindet sich in einem Wandel, nutzen wir diesen Wandel, statt an alten Ausreden festzuhalten. Jetzt haben wir die Chance, wir müssen es aber auch tun!“,

so Oberrauner abschließend.

Politische Laufbahn

Privat

Lebenslauf

 

Petra Oberrauner ist SPÖ-Abgeordnete im Nationalrat und Berreichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation.

Geb.: 27.01.1965, Villach (Kärnten)

Funktionen im Parlament

Politische Funktionen

  • Stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ seit 11.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenpräsidiums der SPÖ seit 10.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenvorstandes der SPÖ seit 23.10.2019
  • Mitglied des SPÖ-Landtagsklubs seit 2019
  • Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Kärnten seit 2016
  • Mitglied des Bezirksparteipräsidiums der SPÖ Villach seit 2015
  • Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Villach seit 2015
  • Stellvertretende Stadtparteivorsitzende der SPÖ Villach seit 2015
  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und u.a. Referentin für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015-5.11.2019
  • Mitglied des SPÖ-Gemeinderatsklubs seit 2015
  • Vize-Präsidentin des SWV Österreich seit 16.10.2021

Beruflicher Werdegang

  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und Referentin u.a. für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015–5.11.2019
  • Mitglied des Aufsichtsrates, Fachhochschule Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung 11.2.2017–28.10.2019
  • Beratung der Regierungen Kärntens, Friaul-Julisch Venetiens und Venetos zur grenzüberschreitenden Kooperation – z.B. Aufbau der Euregio „Senza Confini“ als Makro-Region
  • Geschäftsführerin und Gesellschafterin, ECC European Crossboarder Consulting GmbH 2001–2019
  • Ressortleitung „Internationale Beziehungen“ im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2006, Senza Confini – Italien-Österreich-Slowenien, Klagenfurt 2006 Organisations GmbH 1.4.1998–31.12.2000
  • Koordination von EURES-T-EURALP zur Förderung der freien Mobilität in der Grenzregion Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, im Auftrag der Europäischen Kommission 1996–2003
  • Angestellte bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte 1.8.1989–31.3.1998

Bildungsweg

  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Mag.a) 1983–1988
  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Dr.in phil.) 1991–1993
  • Laurea in Pedagogia an der Universität Bozen 200