SPÖ Frauen Kärnten: Es gibt – immer – noch viel zu tun!

Fakt ist, Frauen sind in der Politik noch immer unterrepräsentiert – Fakt ist auch, die SPÖ Kärnten bemüht sich das zu ändern

„Wir haben drei Mandate im Landtag verloren, was sich leider auch auf die Anzahl unserer weiblichen Vertretungen auswirkt. Insgesamt sind in Kärnten nur acht Frauen in einem 36-köpfigen Landtag vertreten – das ist nicht zufriedenstellend. Doch bitte zu beachten: von fünf Regierungsposten, die von der SPÖ Kärnten innegehalten werden, werden drei von Frauen besetzt. Als Kärntens Vertretung in den Bundesrat entsenden wir eine Frau und einen Mann, und rechnet man die Ersatzmitglieder der Landesregierung hinzu kommen wir ingesamt auf eine Frauenquote von 44 Prozent, was politische Funktionen und Mandate betrifft“,

stellt SPÖ Kärnten Frauenvorsitzende, Nationalrätin Petra Oberrauner klar.
Für die SPÖ Kärnten traten ingesamt 72 Kandidat*innen zur Landtagswahl 2023 an – 36 Frauen und 36 Männer. Die Landesliste und Wahlkreislisten wurden dem Parteistatut der SPÖ folgend nach dem Reißverschlusssystem erstellt. Die Vergabe der Landtagssitze erfolgte durch die Berechnung nach dem D’Hondt-Verfahren.

„Obwohl Frauen in der Politik noch immer unterrepräsentiert sind, hat die SPÖ einen wichtigen Schritt getan, indem sie eine gerechte Frauenquote ins Parteistatut aufgenommen hat. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass Frauen in der Politik angemessen vertreten sind und sich für ihre Belange einsetzen können. Wir sind uns bewusst, dass es noch viel zu tun gibt, um eine vollständige Gleichstellung von Frauen und Männern in der Politik zu erreichen, und setzen uns daher weiterhin dafür ein, Frauen zu motivieren und zu unterstützen, um ihre Karriere in der Politik voranzutreiben“,

so Oberrauner abschließend.

Politische Laufbahn

Privat

Lebenslauf

 

Petra Oberrauner ist SPÖ-Abgeordnete im Nationalrat und Berreichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation.

Geb.: 27.01.1965, Villach (Kärnten)

Funktionen im Parlament

Politische Funktionen

  • Stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ seit 11.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenpräsidiums der SPÖ seit 10.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenvorstandes der SPÖ seit 23.10.2019
  • Mitglied des SPÖ-Landtagsklubs seit 2019
  • Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Kärnten seit 2016
  • Mitglied des Bezirksparteipräsidiums der SPÖ Villach seit 2015
  • Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Villach seit 2015
  • Stellvertretende Stadtparteivorsitzende der SPÖ Villach seit 2015
  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und u.a. Referentin für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015-5.11.2019
  • Mitglied des SPÖ-Gemeinderatsklubs seit 2015
  • Vize-Präsidentin des SWV Österreich seit 16.10.2021

Beruflicher Werdegang

  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und Referentin u.a. für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015–5.11.2019
  • Mitglied des Aufsichtsrates, Fachhochschule Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung 11.2.2017–28.10.2019
  • Beratung der Regierungen Kärntens, Friaul-Julisch Venetiens und Venetos zur grenzüberschreitenden Kooperation – z.B. Aufbau der Euregio „Senza Confini“ als Makro-Region
  • Geschäftsführerin und Gesellschafterin, ECC European Crossboarder Consulting GmbH 2001–2019
  • Ressortleitung „Internationale Beziehungen“ im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2006, Senza Confini – Italien-Österreich-Slowenien, Klagenfurt 2006 Organisations GmbH 1.4.1998–31.12.2000
  • Koordination von EURES-T-EURALP zur Förderung der freien Mobilität in der Grenzregion Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, im Auftrag der Europäischen Kommission 1996–2003
  • Angestellte bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte 1.8.1989–31.3.1998

Bildungsweg

  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Mag.a) 1983–1988
  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Dr.in phil.) 1991–1993
  • Laurea in Pedagogia an der Universität Bozen 200