SPÖ Frauen Kärnten: Wir lassen uns unsere Rechte nicht nehmen!
Das Recht auf Selbstbestimmung, ist eines der elementaren Frauenrechte.
„Wir werden einen Eingriff in unsere Rechte nicht zulassen. Mein Bauch gehört mir – daran hat sich nichts geändert seit die österreichische Sozialdemokratie die Fristenlösung etabliert hat. Niemand darf aus rein weltanschaulichen, nicht aus wissenschaftlichen Gründen, Frauen das Recht über ihren Körper nehmen“,
so SPÖ Kärnten Frauenvorsitzende Nationalrätin Petra Oberrauner.
Auch in Europa sind radikale Abtreibungsgegner*innen wieder am Vormarsch. In Polen müssen Ärzt*innen Schwangerschaften seit Anfang Juni 2022 in einem zentralen Register melden. Diese sind trotz einer enormen Protestbewegung in Polen seit kurzem de facto verboten. Das Europaparlament hat eine Resolution zu weltweiten Bedrohungen des Rechts auf Schwangerschaftsabbruch angenommen. Darin wird gefordert, Schwangerschaftsabbrüche in die EU-Grundrechtecharta aufzunehmen.
„Wir sind im 21. Jahrhundert und wir diskutieren noch immer über das Selbstbestimmungsrecht der Frauen. Das ist einfach lächerlich. Wir sollten über den Ausbau von Infrastruktur und die Möglichkeit des Schwangerschaftsabbruchs an öffentlichen Krankenhäusern in ganz Österreich diskutieren, nicht über die verstaubte Weltsicht einiger konservativer US-Senator*innen, die halt leider noch immer sehr viel Macht und Einfluss haben. Nehmen wir diesen Rückschritt in den USA als Anlass in Österreich modern in die Zukunft zu denken“,
so Oberrauner.
Ein Schwangerschaftsabbruch darf auch nicht an einer unüberwindbaren finanziellen Hürde scheitern. In einigen westeuropäischen Ländern gibt es Schwangerschaftsabbrüche auf Krankenschein – in Österreich nicht. Österreich ist auch das einzige Land in Westeuropa, in dem Verhütung Sache jeder und jedes Einzelnen ist und von den Krankenkassen nicht einmal teilfinanziert wird. Dabei wäre ein kostenfreier Zugang zu modernen Verhütungsmitteln und Verhütungsberatung für alle ein Meilenstein. Frauen auf der ganzen Welt brauchen Zugang zu Verhütungsmitteln, sicheren Abtreibungen und umfassender sexueller Bildung.
Politische Laufbahn
Privat
Lebenslauf
Petra Oberrauner ist SPÖ-Abgeordnete im Nationalrat und Berreichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation.
Mitglied des Kuratoriums der Margaretha Lupac Stiftung für Parlamentarismus und Demokratie (seit 21.05.2021)
Politische Funktionen
Stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ seit 11.11.2023
Mitglied des Bundesfrauenpräsidiums der SPÖ seit 10.11.2023
Mitglied des Bundesfrauenvorstandes der SPÖ seit 23.10.2019
Mitglied des SPÖ-Landtagsklubs seit 2019
Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Kärnten seit 2016
Mitglied des Bezirksparteipräsidiums der SPÖ Villach seit 2015
Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Villach seit 2015
Stellvertretende Stadtparteivorsitzende der SPÖ Villach seit 2015
1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und u.a. Referentin für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015-5.11.2019
Mitglied des SPÖ-Gemeinderatsklubs seit 2015
Vize-Präsidentin des SWV Österreich seit 16.10.2021
Beruflicher Werdegang
1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und Referentin u.a. für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015–5.11.2019
Mitglied des Aufsichtsrates, Fachhochschule Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung 11.2.2017–28.10.2019
Beratung der Regierungen Kärntens, Friaul-Julisch Venetiens und Venetos zur grenzüberschreitenden Kooperation – z.B. Aufbau der Euregio „Senza Confini“ als Makro-Region
Geschäftsführerin und Gesellschafterin, ECC European Crossboarder Consulting GmbH 2001–2019
Ressortleitung „Internationale Beziehungen“ im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2006, Senza Confini – Italien-Österreich-Slowenien, Klagenfurt 2006 Organisations GmbH 1.4.1998–31.12.2000
Koordination von EURES-T-EURALP zur Förderung der freien Mobilität in der Grenzregion Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, im Auftrag der Europäischen Kommission 1996–2003
Angestellte bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte 1.8.1989–31.3.1998
Bildungsweg
Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Mag.a) 1983–1988
Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Dr.in phil.) 1991–1993