SPÖ-Nationalratsabgeordnete und Landesfrauenvorsitzende Petra Oberrauner: „Starke Fortschritte für Frauen – Sozialdemokratie wirkt, wenn sie regiert.“

Die Kärntner SPÖ-Nationalratsabgeordnete und Landesfrauenvorsitzende Petra Oberrauner zeigt sich erfreut über die im gestrigen Ministerrat beschlossenen Maßnahmen, die besonders Frauen in Österreich unmittelbar zugutekommen.

„Ob Pflege, Schutz vor Gewalt oder digitale Sicherheit – diese Beschlüsse bringen konkrete Entlastung, Schutz und Anerkennung für Frauen. Sie zeigen einmal mehr: Sozialdemokratie wirkt, wenn sie regiert“

, so Oberrauner.
Ein zentrales Anliegen ist die Aufnahme von Pflegeberufen in die Schwerarbeitsverordnung.

„Dieser Schritt bringt Verbesserungen für viele Frauen, die lange Jahre im Pflegebereich unter enormer psychischer und physischer Belastung arbeiten“

, betont Oberrauner. Damit werde eine zentrale Forderung der SPÖ-Frauen umgesetzt.
Besonders wegweisend ist für Oberrauner der vom Ministerrat beschlossene Nationale Aktionsplan zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen:

„Er ist kein Schluss-, sondern ein Ausgangspunkt für tiefgreifende Reformen. Geplant sind unter anderem Fußfesseln für Hochrisiko-Gewalttäter, ein neuer ‚Dick-Pic-Paragraf‘, der ungewollte sexuelle Belästigung im Netz unter Strafe stellt, sowie verstärkte Präventionsarbeit.“

Der Aktionsplan greift die Empfehlungen von Expert:innen und Gewaltschutzzentren auf und setzt erstmals einen umfassenden Rahmen für langfristige Maßnahmen.

„Das ist ein großer Fortschritt für den Gewaltschutz in Österreich“

, so Oberrauner.
Die heutigen Beschlüsse seien für Oberrauner ein klares Zeichen dafür, was sozialdemokratische Politik leisten kann:

„Mehr Gerechtigkeit, mehr Schutz und mehr Zukunft – insbesondere für Frauen. Sozialdemokratie wirkt, wenn sie regiert.“

Politische Laufbahn

Privat

Lebenslauf

 

Petra Oberrauner ist SPÖ-Abgeordnete im Nationalrat und Berreichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation.

Geb.: 27.01.1965, Villach (Kärnten)

Funktionen im Parlament

Politische Funktionen

  • Stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ seit 11.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenpräsidiums der SPÖ seit 10.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenvorstandes der SPÖ seit 23.10.2019
  • Mitglied des SPÖ-Landtagsklubs seit 2019
  • Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Kärnten seit 2016
  • Mitglied des Bezirksparteipräsidiums der SPÖ Villach seit 2015
  • Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Villach seit 2015
  • Stellvertretende Stadtparteivorsitzende der SPÖ Villach seit 2015
  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und u.a. Referentin für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015-5.11.2019
  • Mitglied des SPÖ-Gemeinderatsklubs seit 2015
  • Vize-Präsidentin des SWV Österreich seit 16.10.2021

Beruflicher Werdegang

  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und Referentin u.a. für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015–5.11.2019
  • Mitglied des Aufsichtsrates, Fachhochschule Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung 11.2.2017–28.10.2019
  • Beratung der Regierungen Kärntens, Friaul-Julisch Venetiens und Venetos zur grenzüberschreitenden Kooperation – z.B. Aufbau der Euregio „Senza Confini“ als Makro-Region
  • Geschäftsführerin und Gesellschafterin, ECC European Crossboarder Consulting GmbH 2001–2019
  • Ressortleitung „Internationale Beziehungen“ im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2006, Senza Confini – Italien-Österreich-Slowenien, Klagenfurt 2006 Organisations GmbH 1.4.1998–31.12.2000
  • Koordination von EURES-T-EURALP zur Förderung der freien Mobilität in der Grenzregion Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, im Auftrag der Europäischen Kommission 1996–2003
  • Angestellte bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte 1.8.1989–31.3.1998

Bildungsweg

  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Mag.a) 1983–1988
  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Dr.in phil.) 1991–1993
  • Laurea in Pedagogia an der Universität Bozen 200