SPÖ-Oberrauner kritisiert sinkende Forschungsbudgets

SPÖ-Bereichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation Petra Oberrauner kritisiert, dass die Budgets für die Förderung der angewandten Forschung von Wirtschaftsministerium und Klimaministerium stagnieren und ab 2025 sogar sinken.

„Weltweit schreitet die Erforschung und Entwicklung neuer digitaler Technologien in schnellem Tempo voran. Österreich muss aufpassen, dass es als High-Tech-Standort nicht stagniert und „kluge Köpfe“ sowie innovative Unternehmen nicht ans Ausland verliert“,

sagt Oberrauner.

„Die vorgelegten Forschungsbudgets werden dieser Herausforderung nicht gerecht.“

Für Forschung, Innovation und Technologie im Bundesministerium für Klimaschutz sind 2024 kaum frische Gelder vorgesehen. Vielmehr werden Rücklagen aufgebraucht – man lebt also vor allem von dem noch nicht ausgegebenen Geld früherer Haushalte. Ab 2025 sind sogar kontinuierlich sinkende Forschungsausgaben geplant. Das Forschungsbudget des Wirtschaftsministers geht bereits in diesem Jahr um 6,3 Prozent zurück. Das ist vor allem für die kleinen- und mittelständischen Unternehmen schlecht, die für ihre Forschungsarbeit auf diese Gelder angewiesen sind.
In zukunftsweisenden Forschungsbereichen, wie bei KI oder der Weltraumtechnologie, hat Österreich in den letzten Jahren viel zu wenig investiert. Jetzt müsste extra viel Geld in die Hand genommen werden, um den entstandenen Rückstand im weltweiten Wettbewerb aufzuholen und um zu verhindern, dass Firmen und Expert:innen abwandern, betont Oberrauner. Aber für eine entsprechende Schwerpunktsetzung wurden im neuen Budget keine Gelder zur Verfügung gestellt.

„Diese Regierung hat in den vergangenen Jahren Milliardenbeträge für fragwürdige Wirtschaftssubventionen bereitgestellt, schafft es aber nicht, die Forschung in Österreich finanziell so auszustatten, dass ihre Wettbewerbsfähigkeit auch langfristig gesichert ist“,

so das Fazit der SPÖ-Forschungssprecherin. 

Politische Laufbahn

Privat

Lebenslauf

 

Petra Oberrauner ist SPÖ-Abgeordnete im Nationalrat und Berreichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation.

Geb.: 27.01.1965, Villach (Kärnten)

Funktionen im Parlament

Politische Funktionen

  • Stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ seit 11.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenpräsidiums der SPÖ seit 10.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenvorstandes der SPÖ seit 23.10.2019
  • Mitglied des SPÖ-Landtagsklubs seit 2019
  • Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Kärnten seit 2016
  • Mitglied des Bezirksparteipräsidiums der SPÖ Villach seit 2015
  • Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Villach seit 2015
  • Stellvertretende Stadtparteivorsitzende der SPÖ Villach seit 2015
  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und u.a. Referentin für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015-5.11.2019
  • Mitglied des SPÖ-Gemeinderatsklubs seit 2015
  • Vize-Präsidentin des SWV Österreich seit 16.10.2021

Beruflicher Werdegang

  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und Referentin u.a. für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015–5.11.2019
  • Mitglied des Aufsichtsrates, Fachhochschule Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung 11.2.2017–28.10.2019
  • Beratung der Regierungen Kärntens, Friaul-Julisch Venetiens und Venetos zur grenzüberschreitenden Kooperation – z.B. Aufbau der Euregio „Senza Confini“ als Makro-Region
  • Geschäftsführerin und Gesellschafterin, ECC European Crossboarder Consulting GmbH 2001–2019
  • Ressortleitung „Internationale Beziehungen“ im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2006, Senza Confini – Italien-Österreich-Slowenien, Klagenfurt 2006 Organisations GmbH 1.4.1998–31.12.2000
  • Koordination von EURES-T-EURALP zur Förderung der freien Mobilität in der Grenzregion Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, im Auftrag der Europäischen Kommission 1996–2003
  • Angestellte bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte 1.8.1989–31.3.1998

Bildungsweg

  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Mag.a) 1983–1988
  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Dr.in phil.) 1991–1993
  • Laurea in Pedagogia an der Universität Bozen 200