SPÖ-Oberrauner zur KI-Strategie: Unabhängigkeit des Staates muss sichergestellt sein

Presse

Unzufrieden mit der von der Regierung diese Woche präsentierten Strategie zur Künstlichen Intelligenz (KI) zeigt sich Petra Oberrauner, SPÖ-Sprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation. „Wir haben drei Jahre auf die KI-Strategie gewartet und jetzt liegt ein Regierungspapier vor, das wichtige Themen nicht umfasst und keine Antworten auf entscheidende Fragen zur Sicherheit gibt.“
Für Oberrauner ist klar:

„Ein demokratisches High-Tech- und Innovationsland wie Österreich ist auf eine gute KI-Strategie angewiesen, damit unsere Unternehmen und Forschungseinrichtungen im internationalen Wettbewerb mithalten können. Es braucht aber auch eine umfassende Strategie für den öffentlichen Bereich, um sicherzustellen, dass KI, die immer mehr in die zentralen Aufgabenbereiche der öffentlichen Verwaltung eindringt, die staatliche Souveränität nicht aushöhlt. Es dürfen keine Abhängigkeiten von einzelnen KI-Anbietern entstehen, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können.“

Auf diese Gefahr gehe die vorgelegte KI-Strategie nicht ein, sagt Oberrauner. „Es gibt keine erkennbare Strategie, wie die Abhängigkeit der öffentlichen Verwaltung von den geschlossenen KI-Systemen einzelner Globalkonzerne verhindert werden soll. Die Gefahr ist jedoch real. Sie gefährdet unsere Souveränität und damit auch unsere Demokratie. Eine staatliche KI-Strategie, die darauf keine adäquaten Antworten hat, ist inakzeptabel“, so Oberrauner abschließend.
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Politische Laufbahn

Privat

Lebenslauf

 

Petra Oberrauner ist SPÖ-Abgeordnete im Nationalrat und Berreichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation.

Geb.: 27.01.1965, Villach (Kärnten)

Funktionen im Parlament

Politische Funktionen

  • Stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ seit 11.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenpräsidiums der SPÖ seit 10.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenvorstandes der SPÖ seit 23.10.2019
  • Mitglied des SPÖ-Landtagsklubs seit 2019
  • Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Kärnten seit 2016
  • Mitglied des Bezirksparteipräsidiums der SPÖ Villach seit 2015
  • Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Villach seit 2015
  • Stellvertretende Stadtparteivorsitzende der SPÖ Villach seit 2015
  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und u.a. Referentin für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015-5.11.2019
  • Mitglied des SPÖ-Gemeinderatsklubs seit 2015
  • Vize-Präsidentin des SWV Österreich seit 16.10.2021

Beruflicher Werdegang

  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und Referentin u.a. für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015–5.11.2019
  • Mitglied des Aufsichtsrates, Fachhochschule Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung 11.2.2017–28.10.2019
  • Beratung der Regierungen Kärntens, Friaul-Julisch Venetiens und Venetos zur grenzüberschreitenden Kooperation – z.B. Aufbau der Euregio „Senza Confini“ als Makro-Region
  • Geschäftsführerin und Gesellschafterin, ECC European Crossboarder Consulting GmbH 2001–2019
  • Ressortleitung „Internationale Beziehungen“ im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2006, Senza Confini – Italien-Österreich-Slowenien, Klagenfurt 2006 Organisations GmbH 1.4.1998–31.12.2000
  • Koordination von EURES-T-EURALP zur Förderung der freien Mobilität in der Grenzregion Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, im Auftrag der Europäischen Kommission 1996–2003
  • Angestellte bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte 1.8.1989–31.3.1998

Bildungsweg

  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Mag.a) 1983–1988
  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Dr.in phil.) 1991–1993
  • Laurea in Pedagogia an der Universität Bozen 200