SPÖ-Oberrauner zur Regierungsumbildung: Versäumnisse bei Digitalisierung müssen aufgeholt werden!

Anlässlich der heutigen Vorstellung des neuen Staatsekretärs für Digitalisierung, Florian Tursky, im Parlament hat SPÖ-Digitalsprecherin Petra Oberrauner die Eingliederung der Digitalthemen ins Finanzministerium kritisiert:

„Für Österreich als Industrie- und Technologieland ist die Digitalisierung das entscheidende Zukunftsthema. Hier ist in den letzten Jahren viel versäumt worden. Um das wieder aufzuholen, wäre ein eigenes Digitalisierungsministerium die richtige Antwort gewesen und nicht die Degradierung zu einer Unterabteilung im Finanzministerium!“

Die türkis-grüne Regierung habe in den letzten Jahren nicht ein erfolgreiches Digitalisierungsprojekt zustande gebracht, sondern Pleiten wie das Kaufhaus Österreich produziert, konstatiert Oberrauner. Auch das jüngste Projekt, die Umstellung von Handy-Signatur auf die neue ID-Austria, drohe für viele der drei Millionen Nutzer*innen ein analoges und bürokratisches Ärgernis zu werden, warnt Oberrauner und fordert Staatssekretär Tursky auf, das Projekt zu überarbeiten.
Ein großes Defizit sieht Oberrauner zudem bei der digitalen Souveränität. Österreich lerne gerade beim Gas, wie fahrlässig es ist, sich bei kritischer Infrastruktur zu sehr in einseitige Abhängigkeiten zu begeben. Dasselbe gelte auch für die digitale Infrastruktur.

„Österreich fehlt eine klare Strategie, wie seine kritische digitale Infrastruktur gegenüber äußeren Einflüssen robust und möglichst unabhängig von den großen IT-Konzernen gestaltet werden kann. Dieses Versäumnis muss dringend aufgeholt werden!“,

warnt Oberrauner abschließend.

Politische Laufbahn

Privat

Lebenslauf

 

Petra Oberrauner ist SPÖ-Abgeordnete im Nationalrat und Berreichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation.

Geb.: 27.01.1965, Villach (Kärnten)

Funktionen im Parlament

Politische Funktionen

  • Stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ seit 11.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenpräsidiums der SPÖ seit 10.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenvorstandes der SPÖ seit 23.10.2019
  • Mitglied des SPÖ-Landtagsklubs seit 2019
  • Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Kärnten seit 2016
  • Mitglied des Bezirksparteipräsidiums der SPÖ Villach seit 2015
  • Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Villach seit 2015
  • Stellvertretende Stadtparteivorsitzende der SPÖ Villach seit 2015
  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und u.a. Referentin für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015-5.11.2019
  • Mitglied des SPÖ-Gemeinderatsklubs seit 2015
  • Vize-Präsidentin des SWV Österreich seit 16.10.2021

Beruflicher Werdegang

  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und Referentin u.a. für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015–5.11.2019
  • Mitglied des Aufsichtsrates, Fachhochschule Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung 11.2.2017–28.10.2019
  • Beratung der Regierungen Kärntens, Friaul-Julisch Venetiens und Venetos zur grenzüberschreitenden Kooperation – z.B. Aufbau der Euregio „Senza Confini“ als Makro-Region
  • Geschäftsführerin und Gesellschafterin, ECC European Crossboarder Consulting GmbH 2001–2019
  • Ressortleitung „Internationale Beziehungen“ im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2006, Senza Confini – Italien-Österreich-Slowenien, Klagenfurt 2006 Organisations GmbH 1.4.1998–31.12.2000
  • Koordination von EURES-T-EURALP zur Förderung der freien Mobilität in der Grenzregion Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, im Auftrag der Europäischen Kommission 1996–2003
  • Angestellte bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte 1.8.1989–31.3.1998

Bildungsweg

  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Mag.a) 1983–1988
  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Dr.in phil.) 1991–1993
  • Laurea in Pedagogia an der Universität Bozen 200