Statt Schulterschluss: SPÖ und FPÖ bleiben mit Forderung nach finanzieller Unterstützung vom Bund alleine.

Die Schäden der Unwetterkatastrophen in Kärnten, Villach, erreichen den Nationalrat. Eine gemeinsame Initiative von SPÖ und FPÖ beantragte finanzielle Hilfe durch die Bundesregierung. Konkret fordern die Kärntner Abgeordneten:

„Die Bundesregierung wird aufgefordert, dem Land Kärnten umgehend eine Sonderunterstützung in Höhe von zumindest 25 Millionen € zur raschen Wiederherstellung der Infrastruktur sowie für Sofortmaßnahmen im Bereich des Katatrophenschutzes nach den Unwettern im Gegendtal zur Verfügung zu stellen.“

Von Seiten der ÖVP behauptet Peter Weidinger in seiner Rede, dass von Seiten der Bundesregierung (noch) keine Unterstützung geflossen sei, weil es von Kärntner Seite ja noch keinen Antrag gegeben hätte.[1]
Das ist unrichtig denn:
1)   Anträge an den Katastrophenfonds können erst gestellt werden, wenn endgültige Schäden feststehen.
2)   Es braucht akute Soforthilfe außerhalb des Katastrophenfonds, die vom Bundeskanzler auch in Aussicht gestellt wurden – ein diesbezügliches Schreiben des Landes Kärnten ist bereits an den Bund ergangen
a.   So ist das auch in der Vergangenheit schon geschehen, Beispiel dafür die Gemeinde Gasen.
3)   Der Antrag von SPÖ und FPÖ beantragte dezidiert eine Sonderunterstützung, keine Gelder aus dem Katastrophenfonds.
 

„In Zeiten wie diesen braucht es einen Schulterschluss der Politik. Wir wollen, dass alle zusammenhelfen. Über Landes- und Parteigrenzen hinweg.“

SPÖ-Nationalrätin Petra Oberrauner

„Es geht hier nicht um Parteipolitik. Es geht darum, dass wir sofort helfen. Dazu braucht es eine Unterstützung des Bundes.“

FPÖ-Nationalrat Erwin Angerer
[1] Die Rede in voller Länge ist HIER abrufbar.

Politische Laufbahn

Privat

Lebenslauf

 

Petra Oberrauner ist SPÖ-Abgeordnete im Nationalrat und Berreichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation.

Geb.: 27.01.1965, Villach (Kärnten)

Funktionen im Parlament

Politische Funktionen

  • Stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ seit 11.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenpräsidiums der SPÖ seit 10.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenvorstandes der SPÖ seit 23.10.2019
  • Mitglied des SPÖ-Landtagsklubs seit 2019
  • Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Kärnten seit 2016
  • Mitglied des Bezirksparteipräsidiums der SPÖ Villach seit 2015
  • Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Villach seit 2015
  • Stellvertretende Stadtparteivorsitzende der SPÖ Villach seit 2015
  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und u.a. Referentin für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015-5.11.2019
  • Mitglied des SPÖ-Gemeinderatsklubs seit 2015
  • Vize-Präsidentin des SWV Österreich seit 16.10.2021

Beruflicher Werdegang

  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und Referentin u.a. für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015–5.11.2019
  • Mitglied des Aufsichtsrates, Fachhochschule Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung 11.2.2017–28.10.2019
  • Beratung der Regierungen Kärntens, Friaul-Julisch Venetiens und Venetos zur grenzüberschreitenden Kooperation – z.B. Aufbau der Euregio „Senza Confini“ als Makro-Region
  • Geschäftsführerin und Gesellschafterin, ECC European Crossboarder Consulting GmbH 2001–2019
  • Ressortleitung „Internationale Beziehungen“ im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2006, Senza Confini – Italien-Österreich-Slowenien, Klagenfurt 2006 Organisations GmbH 1.4.1998–31.12.2000
  • Koordination von EURES-T-EURALP zur Förderung der freien Mobilität in der Grenzregion Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, im Auftrag der Europäischen Kommission 1996–2003
  • Angestellte bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte 1.8.1989–31.3.1998

Bildungsweg

  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Mag.a) 1983–1988
  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Dr.in phil.) 1991–1993
  • Laurea in Pedagogia an der Universität Bozen 200