Stromkosten: SPÖ sorgt für soziale Wärme im Land

Europaweit und auch in Österreich sind Haushalte stark von den extrem gestiegenen Energiekosten betroffen. Mehr als die Hälfte der EU-Mitgliedsländer hat schon konkrete Maßnahmen in Form von Steuersenkungen oder direkten Zuschüssen ergriffen, um die Belastung der Menschen zu verringern. Nur in Österreich passierte trotz konkreter Vorschläge der SPÖ einfach nichts, weil die Regierung mit internen Streitigkeiten beschäftigt ist. Nun aber wurde dem Drängen der SPÖ doch nachgegeben: BM Gewessler hat angekündigt, die Einhebung der im Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) festgeschriebenen Erneuerbaren-Pauschale im Jahr 2022 per Gesetzesänderung auszusetzen. Somit verbleiben 350 Mio. Euro bei den österreichischen Stromkunden.

 „Schon vor Monaten hat die SPÖ gefordert, die Mehrwertsteuer auf Strom und Gas zu senken und so den Haushalten einen Teuerungsausgleich zukommen zu lassen. Diese Vorschläge hat die Regierung bisher nicht aufgegriffen. Die ÖVP sieht schlicht keine Notwendigkeit weiterer sozialer Maßnahmen und die Grünen freuen sich insgeheim über die hohen Energiepreise, weil sie glauben, dass das gut fürs Klima sei“,

so SPÖ Kärnten Landesgeschäftsführer Andreas Sucher. Daher sei die neuerliche Forderung durch Kärntens Energiereferentin LRin Sara Schaar, die Bundesregierung müsse angesichts der zu erwartenden weiteren Preiserhöhung durch die Stromanbieter mit der Halbierung des Mehrwertsteuersatzes auf Strom entgegenwirken, dringend notwendig.
Das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz sieht – so es von der EU-Kommission genehmigt wird – jährliche Förderung von Ökostrom in der Höhe von 1 Mrd. Euro pro Jahr vor. Die dafür vorgesehenen Fördermittel werden im Wesentlichen aus der fixen Erneuerbaren-Förderpauschale (36 Euro pro Haushalt) und dem Strommengenabhängigen Erneuerbaren-Förderbeitrag (zuletzt ca. 65 Euro) aufgebracht, die von den Stromkunden eingehoben werden.

„Das Beharren der SPÖ auf Bundesebene, die österreichischen Haushalte endlich zu entlasten, hat sich doch noch ausgezahlt. Aufgrund der Beharrlichkeit und dem erfolgreichen Drängen von SPÖ-Nationalrat Alois Schroll auf eine Aussetzung der Erneuerbaren-Pauschale konnte letztlich der entsprechende Initiativantrag von BM Gewessler in ergänzter Form angenommen werden: Damit werden im Jahr 2022 per Verordnung die Haushalte in Österreich von der Einhebung des Förderbeitrags befreit. So ersparen sich die Haushalte jeweils mehr als 100 Euro im Jahr. Die notwendige Gesetzesänderung muss jetzt so rasch wie möglich erfolgen, um die Menschen zu entlasten“,

so Sucher.

Politische Laufbahn

Privat

Lebenslauf

 

Petra Oberrauner ist SPÖ-Abgeordnete im Nationalrat und Berreichssprecherin für Digitalisierung, Forschung und Innovation.

Geb.: 27.01.1965, Villach (Kärnten)

Funktionen im Parlament

Politische Funktionen

  • Stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Kärnten seit 11.7.2022
  • Mitglied des Bundesparteivorstandes der SPÖ seit 11.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenpräsidiums der SPÖ seit 10.11.2023
  • Mitglied des Bundesfrauenvorstandes der SPÖ seit 23.10.2019
  • Mitglied des SPÖ-Landtagsklubs seit 2019
  • Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Kärnten seit 2016
  • Mitglied des Bezirksparteipräsidiums der SPÖ Villach seit 2015
  • Mitglied des Bezirksparteivorstandes der SPÖ Villach seit 2015
  • Stellvertretende Stadtparteivorsitzende der SPÖ Villach seit 2015
  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und u.a. Referentin für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015-5.11.2019
  • Mitglied des SPÖ-Gemeinderatsklubs seit 2015
  • Vize-Präsidentin des SWV Österreich seit 16.10.2021

Beruflicher Werdegang

  • 1. Vizebürgermeisterin der Statutarstadt Villach und Referentin u.a. für Wirtschaft, Technologie und Forschung 10.4.2015–5.11.2019
  • Mitglied des Aufsichtsrates, Fachhochschule Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung 11.2.2017–28.10.2019
  • Beratung der Regierungen Kärntens, Friaul-Julisch Venetiens und Venetos zur grenzüberschreitenden Kooperation – z.B. Aufbau der Euregio „Senza Confini“ als Makro-Region
  • Geschäftsführerin und Gesellschafterin, ECC European Crossboarder Consulting GmbH 2001–2019
  • Ressortleitung „Internationale Beziehungen“ im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2006, Senza Confini – Italien-Österreich-Slowenien, Klagenfurt 2006 Organisations GmbH 1.4.1998–31.12.2000
  • Koordination von EURES-T-EURALP zur Förderung der freien Mobilität in der Grenzregion Kärnten, Friaul-Julisch Venetien, im Auftrag der Europäischen Kommission 1996–2003
  • Angestellte bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte 1.8.1989–31.3.1998

Bildungsweg

  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Mag.a) 1983–1988
  • Studium der Pädagogik, der wissenschaftlichen Forschungsplanung und der Medientechnik in Klagenfurt, an der Universität für Bildungswissenschaften (Dr.in phil.) 1991–1993
  • Laurea in Pedagogia an der Universität Bozen 200